Tag 3

Der „Windfinder“ ist eine praktische App nicht nur für Segler. Und kündigt für heute Windstärken über 50 km/h in Böen an.

Hui

Ich hoffe, dass es in der Reutiner Bucht hinter der Lindauer Insel trotzdem noch sup-bar ist und fahre mit dem Motorrad ca eine Stunde in südöstlicher Richtung bis ins „Strandbad Eichwald“.
Und dann probiere ich aus, was geht. Anlandiger Wind, also was soll schon passieren?
Die Wellen sind nicht sehr hoch, sehen aber ausgesprochen wild aus und haben weiße Schaumkronen.

Vielleicht 2 Stunden paddele ich sitzend gegenan und habe unerwartet einen Riesenspass an dem wilden Tanz. Das Board reagiert fein auf jedes Manöver und macht genau, was ich will. Strecke mache ich dabei kaum. Ich versuche trotzdem, so effizient wie möglich voranzukommen und freue mich schon darauf, irgendwann, „downwind“ an den Strand zurück zu kehren.

Wenn der Wind vor mir dreht, bin ich im A…, denke ich dabei ab und zu vergnügt, denn ich bin sicher, das wird nicht passieren. Kurz bevor meine Körner verbraucht sind, kehre ich um und brauche etwa eine viel zu kurze Viertelstunde für den Ritt zurück zum Strand.

Wow, das war klasse!!

Am späten Nachmittag hat es sich schon deutlich beruhigt und ich sehe vom Strand aus den Surfern zu, denen es vorhin noch zu windig war 🙂

Die Jungs von der Surfschule laden mich auf einen Hotdog und ein Strandbier ein und erzählen mir, dass sie (während einer kurzen Abwesenheit meinerseits) versucht hätten, mein Board zu verkaufen, aber über ein Angebot von 2,- € nicht hinaus gekommen seien. Es läge an der Farbe, sagen sie .

Am Ende eines wilden Tages

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