Tag 2, erster Paddeltag auf dem Bodensee

Entlang des Bodensees cruise ich ein paar Kilometer ab Hagnau in nordwestliche Richtung und pumpe das Board im Schatten der Bäume im „Strandbad Ost“ in Überlingen auf.

Nebenan befindet sich die „Surfschule Bodensee“. Da paddele ich erst mal hin und leihe mir eine Rettungsweste, ohne die der Bodensee nicht überquert werden darf.

Außerhalb der 300m-Zone gilt Westenpflicht. Wird man ohne erwischt, kostet das 75,-€, dafür bekommt man schon eine schöne Weste :-).

Die Mädels von der Surfschule suchen mir ein luftiges kleines Exemplar raus, das überhaupt nicht stört und winken ab, als ich dafür bezahlen  will. Danke Mädels!

Es geht so gut wie kein Wind, und ich kann ganz gemütlich den See überqueren.

Blick Richtung Appenzeller Alpen, momentan im Dunst verborgen

Auf halber Strecke gehe ich von Board und bewege mich eine Weile schwimmend weiter. Das SUP bekommt immer wieder einen kräftigen Schubs, damit ich für ein paar Züge hinterher schwimmen kann.

Nach einem Picknick am anderen Ufer paddele ich in einem großen Bogen zurück.

Ich genieße die sanfte Dünung, die heute vermutlich hauptsächlich von den weit entfernten Fährschiffen und sonstigen Motorbooten stammt.

So allein mitten auf dem Wasser… das löst bei mir immer wieder unbeschreibliche Glücksgefühle aus.

Zu dem Gebimmel gehörte übrigens ein Segelboot, das sich aus dem Nichts kommend von hinten genähert hat, während ich filmte. Tja, Wind- vor Muskel- vor Motorkraft…

Die in der Ferne liegenden Alpen werden später von der Abendsonne angeleuchtet und ich paddele auf dieses Bild zu, bis es Zeit ist, umzukehren.

Abendstimmung am Überlinger Ufer
Selig neben dem trocknenden Board

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