Tag 15, Insel Lindau

So, der Regen ist durch, aber von sommerlich warm trennen uns noch ein paar Grad. Ich packe die Long Jane ein, die Windjacke auch und los geht´s.

Von Achberg fahre ich zum ca. 10 km entfernten Eichwaldstrand in Lindau.  Ich starte mit ablandigem Wind Richtung Lindauer Insel, um die ich gegen den Uhrzeigersinn herumfahren will.

Bis zur Insel paddele ich fast ausschließlich auf der linken Boardseite, um nicht in den Bereich der großen Touristenfähren getrieben zu werden. Bin gespannt, wie der Rückweg gegen den Wind wird. Als ich unter der Auto- und Fußgängerbrücke, die Insel und Festland miteinander verbindet, hindurch paddele, winkt eine freundlich lächelnde ältere Dame zu mir herunter: „lovely!“

immer schön kräftig auf der linken Seite paddeln
Insel Lindau

Im Hafenbereich hinter der Brücke ist es immer noch erstaunlich windig, paddelt sich aber deutlich entpannter,  und nachdem ich am anderen Ende des Hafens geduckt sitzend durch einen winzigen Durchlass (nichts für Klaustrophobiker) gepaddelt bin, befinde ich mich eine Weile im Windschatten der Insel und kann genussvoll am Ufer entlangfahren und schauen. Zu sehen gibt es allerdings zunächst nur eine große Baustelle im Zusammenhang mit der Gartenschau 2021, an der das Ufer nirgends betreten werden darf.

Etwas weiter beginnt dann ein luxuriös aussehender Wohnpark, wo ich ein ruhiges Pausenplätzchen entdecke.

 

perfekt eingeparkt

 

Nach einer kurzen Snackpause paddele noch bis fast um die Insel herum; das letzte Stück mit dem großen Hafen schenke ich mir wegen der Fähren und der rauhen See dann aber doch.

Auf dem Rückweg mache ich das Board noch einmal im Hafenbereich des Wassersportvereins fest und laufe quer über die Insel (nett, muss aber nicht) wo ich mir nach einem Kaiserschmarrn die Ein- und Ausfahrt der Fähren mal wieder vom sicheren Land aus angucke 😉

Der Rückweg wird weniger anstrengend als erwartet, da der Wind zwischenzeitlich schwächer geworden ist. Und ich stärker :-). Zwischen der Insel und dem Standbad Eichwald paddele ich außerdem nah am unter Naturschutz stehenden Ufer entlang – schöön – und so komme ich ganz entspannt wieder am Strand an, wo das Board noch in Ruhe trocknen kann, bevor die Sonne untergeht.

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