Tag 13, über den San Bernardino zurück an den Bodensee

Verbania, der Lago und das Hotel gefallen mir so gut, dass ich gerne noch ein paar Tage länger bleiben würde, aber das Hotel ist in der kommenden Nacht komplett ausgebucht. Man würde mich zwar für eine Nacht in einem anderen Haus einquartieren und dann am Sonntagabend wieder aufnehmen, aber ein zweimaliger Hotelwechsel nur für 3 oder 4 weitere Tage hier ist mir dann doch zu viel Gerödel.

Ich beschließe also,  bei  allerbestem Reisewetter den Rückweg über die Alpen anzutreten und mir für die restliche Zeit wieder eine schöne Basis am Bodensee zu suchen. Dass dieser ein tolles Paddelrevier ist, weiß ich nun.

Ein bisschen wehmütig cruise ich also nach dem Frühstück die wunderschöne kurvige Strada Statale 34 am See entlang und genieße bei relativ wenig Verkehr die Aussicht auf den in der Morgensonne liegenden Lago Maggiore, bis ich ihn bei Locarno endgültig verlassen muss. Ab hier fahre ich auf direktem Weg Richtung Achberg.

Auf dem Hinweg hat es nicht geklappt, aber heute kann ich bei schönstem Sommerwetter über den San Bernardino Pass fahren.

 

Tankstopp am Beginn der Passstraße

Die Straße ist viel zu schön zum Kurvenjagen, so dass ich eher gemütlich durch die Bergwelt bummele.

Vor der Passhöhe, auf der sich vermutlich etliche Besucher tummeln, lege ich an einer ruhigen Stelle noch eine kurze Pause ein und genieße …

Wie immer in solchen Gegenden habe ich große Lust, die Wanderschuhe auszupacken und einfach loszulaufen.

 

So viel wie erwartet ist dann auf dem Scheitel doch nicht los und ich lasse mich noch zu einem Selfie verleiten 🙂

 

Auf dem Scheitel des San Bernardino Passes

 

Am Abend komme ich in bester Stimmung im Humboldt-Haus in Achberg an, und nach ein paar Runden im 20 Grad frischen Pool bin ich wieder wie neu und freue mich auf die nächsten Tage.

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