Tag 11: Toskana und letzter Tag am Meer

Der Wetterfilm gibt eine klare Empfehlung: in Küstennähe bleiben! Weil die Küste hier aber eher langweilig ist, und für den Strand später immer noch Zeit ist, riskiere ich es und fahre nach dem Frühstück ohne Karte, nur nach Auge und Gefühl, erst ein bisschen weiter nach Süden und dann doch in die Berge, deren Hänge voller Olivenbäume sind.

Der Himmel bleibt mir freundlich gesonnen, nur ab und zu durchfahre ich Waldstücke, in denen eine nasse Straße noch nicht abgetrocknet ist und wo es besonders würzig duftet. Von oben gibt es fast durchgehend Sonnenschein

Auf immer schmaler und kurviger werdenden Pfaden schrauben Schatz und ich uns höher und höher. Da, wo es weniger eng und kurvig ist, halte ich an und versuche, ein paar Bilder für Euch zu machen.

Bei Montemagno

Mittags steuere ich Lucca an, eine hübsche Stadt mit einer tollen Piazza, die auf den Überresten eines römischen Amphitheaters aus dem 2. Jahrhundert erbaut wurde.

Durch den Torbogen geht es auf die Piazza dell‘ Anfiteatro

 

Skulptur in der Mitte der Piazza.

Auf dem Platz, aber vor allem in der Stadt drumherum, fühle ich mich auf Anhieb wohl und würde mich hier sofort einquartieren, wenn ich nicht morgen schon nach Verona müsste.

Gegen 15.00 Uhr mache ich mich auf den Rückweg ins mondäne Forte dei Marmi, wo mich Prada, Gucci, Rolex & Co. erwarten. Und wie auf Bestellung rollt auch noch ein Ferrari an mir vorbei. Vielleicht bin ich hier doch in der Matrix oder der  Truman Show… egal: so lange es da so schöne Strände gibt

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