Es geht wieder los (?)

Nichts ist für immer. Von Anfang an war klar, er wird kommen der Tag, da trennen sich unsere Wege. Und obwohl wir ganz gut zusammengepasst und viel miteinander erlebt haben; in diesem Jahr war es dann soweit. Die CB 500 PC26 ist nicht mehr bei mir.
Mit über 70.000 km auf der Uhr habe ich Sie einem Freund überlassen, der sich nun liebevoll und fachkundiger als ich um altersgemäße Verschleißerscheinungen kümmert und keine Reise damit plant.

Schuld an der Trennung ist Honda: Die haben nämlich im letzten Jahr ein Motorrad auf den Markt gebracht, auf das ich so schon lange gewartet habe: eine kleine und verhältnismäßig leichte Reiseenduro, die mit knapp 500 ccm und 50 PS noch genug Wumms hat, um auch längere (Autobahn-)Strecken entspannt zu absolvieren.

Voilà, ich darf vorstellen:

Die CB 500X, BJ 2019 mit 19“-Vorderrad, verlängerten Federwegen und einem reisefreundlichen 17,5 Liter-Tank. Passt wie angegossen.

Hier gibt es ein paar Infos zu meinem neuen Reisepony.

In Kürze bekommt sie die 1000er-Inspektion und in nicht mal 3 Wochen werde ich wieder unterwegs sein: Drei Wochen Urlaub und ich weiß noch nicht so genau, wohin mit mir. Denn dieses Mal ist alles ein bisschen anders. Nicht nur wegen Corona, das man im Blick haben muss. Auch meine Prioritäten haben sich – zumindest mittelfristig – ein wenig verschoben.

Am Ende des letzten Sommers habe ich mir nämlich ein SUP-Board (inflatable) zugelegt. Hatte ich schon ziemlich lange vor, es ist aber aus Gründen eine ganze Weile lang nichts daraus geworden.

(Funfact: wie schon bei meinem ersten Motorrad war ich hier wieder einmal genötigt, mich mit der Farbe PINK anzufreunden. Einfach, weil dieses Brett sich ansonsten genau richtig für mich anfühlte. Vielleicht läuft es auf eine pinkfarbene Urne am Ende meiner Tage hinaus…)

 

Erste Paddelversuche auf dem neuen Board 🙂

Und seit März dieses Jahres paddele ich bei jeder Gelegenheit, wenn das Wetter einigermaßen passt, in der Gegend herum. „Gegend“… das hieß für mich bisher Bever-, Wupper- und Aggertalsperre und nach Feierabend gerne auch mal der Bleibtreusee, denn der liegt quasi vor meiner Haustür und wartet manchmal mit erstaunlichen Winden und Wellen auf, die sich super zum Üben verschiedener Skills eignen. In ein paar Tagen werde ich zum ersten Mal den Rhein bepaddeln – natürlich unter Aufsicht bzw. in kompetenter Begleitung!  Aufregend.

Auf der nächsten Reise fahren nun Board und Paddel mit und belegen immerhin so viel Platz, dass ich höchstwahrscheinlich zwischen Campingausrüstung und Wechselklamotten werde wählen müssen. Tja, und wohin nun? Vielleicht suche ich in Südfrankreich ein paar freundliche Wellen, um das SUP-Surfen auszuprobieren. Vielleicht reichen mir in diesem Sommer aber auch schon die Wellen in Domburg an der holländischen Küste, da war ich nämlich noch nie, und es liegt so nah. Wir werden sehen…


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